80 Paar Fußballschuhe und zahlreiche Bälle finden neue Besitzer in Ukunda
Fußball verbindet – und manchmal über viele tausend Kilometer hinweg. In den vergangenen Wochen hat der SV Kripp eine Fußballakademie im kenianischen Ukunda mit Fußballschuhen und Bällen unterstützt. Nachdem der Kontakt zwischen der dortigen Fußballakademie und dem Vorsitzenden des SV Kripp, Marc Göttlicher, zustande gekommen war, stand für den Verein schnell fest: Hier wollen wir unkompliziert helfen.

Die Bedingungen, unter denen die Kinder und Jugendlichen in Ukunda ihrem großen Hobby nachgehen, unterscheiden sich deutlich von denen, die wir in Deutschland gewohnt sind. Verschiedene Altersklassen trainieren gemeinsam, häufig fehlt es an geeigneten Fußballschuhen, vernünftigen Bällen oder Trikots. Die Begeisterung für den Fußball ist dennoch riesig.
Der SV Kripp startete deshalb kurzerhand einen Aufruf innerhalb der Elternschaft und bat um gut erhaltene Fußballschuhe, die von den eigenen Kindern nicht mehr benötigt werden. Die Resonanz war groß. Innerhalb kurzer Zeit kamen insgesamt rund 80 Paar Fußballschuhe sowie zahlreiche Fußbälle zusammen.
Anschließend wurden die Spenden verpackt und auf die lange Reise nach Kenia geschickt. Nach fast drei Wochen Transportzeit erreichten die Pakete in der vergangenen Woche schließlich ihr Ziel in Ukunda. Dort wurden Schuhe und Bälle an die Kinder und Jugendlichen der Akademie verteilt – und sorgten für viele leuchtende Kinderaugen.

„Für uns war schnell klar, dass wir helfen möchten. Viele Fußballschuhe werden bei uns nur deshalb nicht mehr getragen, weil die Kinder herausgewachsen sind. Wenn diese Schuhe an anderer Stelle noch lange genutzt werden und Kindern die Möglichkeit geben, ihrem Hobby nachzugehen, ist das eine tolle Sache“, freut sich Marc Göttlicher über die gelungene Aktion.
Für den SV Kripp soll die Unterstützung keine einmalige Sache bleiben. Der Verein möchte den Kontakt zur Fußballakademie in Ukunda aufrechterhalten und das Projekt weiter begleiten. In den kommenden Monaten soll erneut geschaut werden, welche Materialien vor Ort benötigt werden und wie der SV Kripp mit weiteren Sachspenden unterstützen kann.
Denn am Ende braucht es für die gemeinsame Leidenschaft keine Grenzen: Fußball verbindet – in Kripp genauso wie in Kenia.